GRAS Graz: Aktivist der GRAS durch Rechtsextreme körperlich und verbal bedroht

Juristische Schritte gegen Übergriff werden eingeleitet. Rechtsextreme Eskapaden im ÖH-Wahlkampf häufen sich.

Dienstagnachmittag bedrohten Rechtsextreme, darunter Richard P., welcher wegen NS-Wiederbetätigung und schwerer Körperverletzung angeklagte ist, eine Gruppe Student_innen. Unter ihnen befanden sich auch Aktivist*Innen der GRAS. Diese hatten davor die Anwesenheit von Richard P. am RFS-Wahlkampfstand dokumentiert. „Die Anwesenheit von Rechtsextremen und solchen die sich im fließenden Übergang zum Neonazismus befinden sind grundsätzlich und auch vor der ÖH-Wahl am Campus nicht tolerierbar“ so Cengiz Kulac, Aktivist der GRAS (Grüne & Alternative Student*Innen) sowie Vorsitzender der ÖH Uni Graz.

Mit einem Stoß ins Gesicht und der Aussage „Im Leben sieht man sich immer zweimal, Burschen“ drohte Richard P. einem Aktivist der GRAS mit Gewalt. Juristische Schritte seitens der GRAS bzw. des GRAS-Aktivisten werden vorbereitet. Insgesamt häufen sich die Eskapaden von Rechtsaußen in diesem Wahlkampf. Der RFS plakatiert alles andere als in gewaltfreier Sprache: „Blau wählen, heißt Linke quälen“. „Angesichts des bereits dargestellten Übergriffs darf dies jedenfalls nicht zusammenhanglos angesehen werden, da sich der RFS mit solchen Sprüchen nicht von Gewalt als politisches Mittel, geschweige denn von Menschen die wegen NS-Wiederbetätigung und Körperverletzung angezeigt sind, distanziert. Das der RFS solche Leute anzieht, muss allen zu denken geben. Auf der Universität hat Gedankengut, das die Würde des Menschen in Frage stellt keinen Platz“ so Kulac abschließend.

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