„Rassismus ist kein Beitrag fürs Zusammenleben“

Junge Grüne kritisieren Bauernbund-Veranstaltung mit Thilo Sarrazin

Mit der heutigen Aktion eröffnen die Jungen Grünen Steiermark den Protest gegen den öst. Bauernbund. Dieser hat Thilo Sarrazin nach Graz eingeladen, um einen „Beitrag zur Migrations-Debatte“ zu leisten. Sarrazin, der neben seinen Entgleisungen zum „Juden-Gen“ vor allem mit der Angst vor dem „Fremdwerden im eigenen Land“ bekannt geworden ist, bewegt sich zwischen biologisch und kulturell argumentiertem Rassismus.

AktivistInnen der Jungen Grünen gegen den öst. Bauernbund, der den Rassisten Sarrazin einlädt

Dass es der ÖVP-Bauernbund notwendi g hat, einem Rassisten so ein Podium zu verschaffen ist beschämend. Wenn man sich jedoch die aktuelle Migrationpolitik anschaut, überaschtes dagegen nicht. Fritz Grillitsch, Bauernbund-Chef meint dazu, man müsse über so was reden, denn wer nicht redet, schafft Klassenkampf“ Eigenartig, gerade Sarrazin schein ja Menschen in unterschiedliche Klassen einteilen zu können. Die Wahr heit hinter Grillitsch Aussage ist die: Wenn wir aufhören, Argumente des alltäglichen Rassismus für wahr zu halten, würden alle aufstehen gegen das System, dass MigrantInnen in den untersten Einkommensschichten zu halten versucht. Viele Ängste, die auch der ÖVP ihre Stimmen bringen, wären gar nicht da.

Am Tag der Veranstaltung sollen weitere Protestaktionen folgen. Die Jungen Grünen wollen diese Veranstaltung jedenfalls nicht kritiklos stehen lassen: „So ist das wahre Gesicht von Bauernbund und damit der ÖVP: Aber Rassismus ist sicher kein Beitrag fürs Zusammenleben“.

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