„Unsere Stadt – Dein Wohnzimmer!“

Sujet unsere Stadt - dein Wohnzimmer

Die Verbotsbots- und Vertreibungspolitik der letzten Monate
Die letzten Monate in Graz waren geprägt von der Schließung junger Lokal-Projekte und der Vertreibung von ärmeren und wehrlosen Gruppen aus dem öffentlichen Raum.

Die Vertreibung und Reglementierung der Innenstadt und des öffentlichen Raumes nimmt drastisch zu. Das Bettelverbot und das rassistische Begleitkonzert gegen Roma war nur einer der vielen Tiefschläge der Grazer Lokalpolitik.

Bürgermeister Nagls Weg zur langweiligen Verbotsstadt
Räume und Cafés, die erschwinglich sind, werden zunehmend weniger, doch wer denkt, dass die Kommerzialisierung der Stadt schon seine Grenzen erreicht hat irrt! Zukünftig soll das Café Rosenhain und auch der Schloßberg mehr und mehr für Menschen da sein, die sich die extremen Preise leisten können.

Die Alkoholverbote wurden ausgeweitet und es scheint nur noch ein Frage der Zeit zu sein, bis die nächsten kommen. Ein Bier im Park oder am Hauptplatz zu trinken ohne dafür mehr als 1 Euro zu bezahlen, das scheint insgesamt kein Anliegen des Bürgermeisters zu sein.

Gegen Nagls Verbotspolitik
Die Jungen Grünen lehnen den Verbotskreuzzug des ÖVP-Bürgermeisters strikt ab. Es müssen Räume ohne Konsumzwang gefördert und erweitert, statt gehemmt und verhindert werden.

Die Stadt sollte ein Ort sein, an dem wir uns auch aufhalten können, ohne unter dem ständigen Druck zu stehen, etwas kaufen zu müssen. Graz darf nicht zu einem einzigen Gastgarten werden.

Der Bürgermeister scheint seine Aufgaben in Graz nicht wahrzunehmen. Anstatt Politik für Menschen zu machen und ihnen den Raum zu geben den sie benötigen, wird die Stadt in eine Shoppingmall umgewandelt.
Nagl verwechselt seinen Job als Bürgermeister von Graz anscheinend mit dem eines Shoppingmall-Managers, bei dem er entscheiden kann, wer rein darf und wer nicht.

Was wir fordern
Die Parks, Wälder und Hügel sind das zweite Wohnzimmer vieler Grazer und Grazerinnen, doch anstatt diese zu fördern und sie den Menschen vielfältig zur Verfügung zu stellen, wird die Freiheit, diese Plätze von Graz zu genießen, kontinuierlich mit Verboten eingeschränkt.

Die Jungen Grünen setzen sich für Parks mit Sportmöglichkeiten und Bänken mit Tischen ein, um entspanntes Plaudern zu ermöglichen. Eine hohe Nutzbarkeit für möglichst viele Menschen sollte das Ziel einer guten Stadtpolitik sein.

Der öffentliche Raum gehört uns, ist Teil unseres Lebens, und sollte deshalb uns allen bestmöglich zur Verfügung stehen!

Die Jungen Grünen werden in den nächsten Wochen dafür kämpfen, dass Graz offener und lebendig wird und sich nicht in ein verschlafenes Dorf verwandelt, so wie sich die ÖVP das wünscht.

Wir fordern eine offene Stadt, in der nicht das Geld zählt, sondern das Stadtleben in den Mittelpunkt gerückt wird. Dazu brauchen wir neue Entwicklungen und Projekte, damit Graz noch lebenswerter wird und Raum für Neues bietet.

Unsere Stadt – Unser Wohnzimmer!

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