Junge Grüne Stmk: nach Redeverbot Kurswechsel gefordert

 

Junge Grüne Stmk: nach Redeverbot Kurswechsel  gefordert
Redeverbote sprechen nicht für das Demokratieverständnis der Grünen. Konsequenzen für Landesgeschäftsführer Seiler gefordert.

Die Strategie kritische Meinungen mit Redeverboten im Keim zu ersticken, anstatt sie anzunehmen und die eigene Herangehensweise zu reflektieren erachten die Jungen Grünen als vollkommen falschen Politikzugang. “Die Diskussionskultur bei den Grünen muss sich drastisch ändern. Sonst stehen die selbsterklärt basisdemokratischen Grünen bald ohne Basis da und werden damit zum bloßen Wahlverein”, so Johannes Steiner politischer Geschäftsführer der Jungen Grünen Steiermark.

Nach dem Redeverbot bei Schulpodumsdiskussionen für den Bundessprecher der Jungen Grünen Cengiz Kulac durch den Grünen-Geschäftsführer in der Steiermark Dietmar Seiler, stellen sich die steirischen Jungen Grünen hinter ihren Bundessprecher. „Bei den Grünen wird bei Kritik am autoritären Stil, mit noch mehr autoritärem Verhalten geantwortet“, kritisiert Johannes Steiner den Stil der Partei. „Unter den vielen ehrenamtlich Aktiven herrscht große Empörung“. Die Jungen Grünen fordern als Konsequenz daraus, dass der Vertrag von Dietmar Seiler nicht verlängert wird.

Mittlerweile wird das Redeverbot von den Grünen dementiert – der Druck seitens der kritischen Mitglieder scheint zuzunehmen und auch in den Internetforen fand man keine Zustimmung für das autoritäre Verhalten der Parteispitze.
Rückfragehinweis:

Johannes Steiner
E-Mail: johannes.steiner@junge-gruene.at

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