Junge Grüne fordern Öffi-Ausbau

Verkehrspolitik wird im Moment noch immer in erster Linie für Autos gemacht. Anstatt längst überfällige Buslinien auszubauen, wird in Kapfenberg nur Wert auf millionenteure Häuserfassade gelegt. Die Jungen Grünen Leoben/Bruck/Kapfenberg setzen sich daher im Rahmen ihrer Aktionswochen „Frei leben – Frei fahren” für eine Rundumwende in der Verkehrspolitik ein.

“Die Wartezeiten auf einigen Strecken des öffentlichen Verkehrs in Kapfenberg und ins Umland sind unzumutbar, auch unter der Woche. Besonders jüngere und ältere Menschen werden dadurch stark benachteiligt” meint Sandro Wagner, Sprecher der Jungen Grünen Leoben/Bruck/Kapfenberg: “Mehr Angebote, bessere Anbindungen und niedrigere Preise ermöglichen nicht nur mehr Selbstbestimmung, sondern bedeuten auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.”

Junge Grüne fordern Öffi-Ausbau
Cindy Resch (17) von den Jungen Grünen Leoben/Bruck/Kapfenberg fragt sich, wie lange sie auf den nächsten Bus warten muss und fordert mit einer Aktion am Europaplatz den Ausbau der Öffis in Kapfenberg. Bildrechte: Siegfried Schausberger

Die Jungen Grünen fordern aber nicht nur einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs am Tag, sondern auch in der Nacht. „Die Nightline verkehrt derzeit nur samstags und zu ungelegenen Zeiten, das muss sich ändern. Sicheres Heimkommen muss gewährleistet sein.” so Sandro Wagner.

Mit ihrer Forderung nach dem massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs wollen die Jungen Grünen auch die Brandmarkung und Diskriminierung von ärmeren Menschen verhindern. „Eine Wende hin zu mehr Öffis und freier Mobilität ist die soziale und umweltfreundliche Antwort auf viele Probleme,” so Wagner abschließend.

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