Graz: Presseaussendung zum World Refugee day


Foto: links: Victoria Vorraber (Sprecherin der Jungen Grünen Steiermark), rechts: David Erhold (Sprecher der Jungen Grünen Steiermark)

Junge Grüne zum Weltflüchtlingstag: Abschiebungen nach Afghanistan stoppen!

Die Jungen Grünen fordern mit einer Fotoaktion am Weltflüchtlingstag, die unmenschlichen Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen.

Graz, 20. 6. Die Jungen Grünen Steiermark haben anlässlich des Weltflüchtlingstages mit einer Fotoaktion ein klares Zeichen an die Regierung gesandt: Österreich soll endlich Abschiebungen nach Afghanistan stoppen und den Geflüchteten helfen anstatt sie in den sicheren Tod zu schicken. Erst Anfang Juni gab es in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, einen Anschlag im Diplomatenviertel, bei dem mehr als 90 Menschen getötet wurden. “Es ist zynisch und unmenschlich, einerseits Reisewarnungen für Gebiete dieses Landes auszusprechen und gleichzeitig Menschen dorthin abzuschieben”, so David Erhold Sprecher der Jungen Grünen Steiermark.

Die Jungen Grünen wünschen sich endlich eine menschliche Asylpolitik und ein Umdenken in der Politik. “Politiker wie Sebastian Kurz bilden die  Speerspitze einer repressiven Asylpolitik und vergiften das Klima in Österreich”,so Erhold. Außenminister Kurz fiel in letzter Zeit immer wieder durch Aussagen auf, in denen er sich für eine striktere Grenzpolitik stark machte. “Kurz steht für eine Politik des Runtertretens, egal ob in der Innenpolitik oder im Umgang mit Geflüchteten. Wir müssen nun endlich dieser menschenverachtenden Politik eine Politik der Solidarität und des Zusammenhalts entgegensetzen.”

In letzter Zeit gründen sich immer wieder neue Initiativen, die sich für einen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan einsetzen. Die Jungen Grünen zeigen sich solidarisch mit diesen Projekten. “Vor allem in Zeiten des totalen politischen Versagens ist es wichtiger denn je, zivilgesellschaftliche Initiativen zu gründen, die Druck auf die Politik ausüben”, so Erhold abschließend.

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