Grenzen sind gemein

Die gemeine Grenze (Spalter vulgaris) ist weit verbreitet. Die meisten Menschen sind von einer oder mehreren Grenzenarten befallen. Sie bleiben oft lange unentdeckt, können aber zu schweren Folgeschäden führen. Besonders bekannte Exemplare sind die Landes – und die Altersgrenze.

Allen Grenzen gemein ist ihr spaltender Charakter. Grenzen engen den persönlichen Bewegungsraum ein und beeinträchtigen die Lebensqualität nachhaltig. Besonders gefährlich sind Grenzen für die Vorstellungskraft. Wird sie befallen, schrumpft der Wahrnehmungsbereich der Patient_innen dramatisch und ihnen wachsen Scheuklappen.

Um Grenzen rechtzeitig festzustellen ist es nötig, sich regelmäßig gründlichen Grenzkontrollen zu unterziehen. Dabei wird der eigene Lebensbereich auf Beschränkungen aller Art abgeklopft. Wird eine Grenze festgestellt, muss diese überschritten werden. Dadurch wird der Prozess der Überwindung eingeleitet und neue Handlungsspielräume werden frei.

Erste Hilfe: Im Akutfall helfen Information, Solidarität und Zivilcourage.


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Wir wollen ohne Druck lernen. Wir wollen eine eigene Meinung statt Konservenwissen. Grenzen sind gemein.
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Wir wollen ohne Druck lernen. Wir wollen eine eigene Meinung statt Konservenwissen. Grenzen sind gemein.
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Wir wollen leben, wo es uns gefällt. Wir wollen gemeinsam gestalten statt Mauern zwischen Menschen zu bauen. Grenzen sind gemein.
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